Reform des Finanz- und Währungssystems

Auf dem Weg zu einer Reform des interantionalen Finanz-und Währungsystems

Die Österreichische Kommission Iustitia et pax hatte in Kooperation mit dem Institut für Österreichisches und Internationales Steuerrecht der WU und dem Institut für Sozialethik zu einer Podiumsdiskussion geladen:

Am Podium diskutierten:

Dr. Kurt Bayer (WIFO)
Prof. Dr. Ingeborg Gabriel (Universität Wien)
Prof. Dr.Dr.h.c. Michael Lang (WU)
Mag. Dr. Stephan Schulmeister (Wirtschaftsforscher)
Prof. Dr. Wilfried Stadler (Mitherausgeber „Die Furche“, WU)

Die gegenwärtige Wirtschafts- und Finanzkrise fordert den Einzelnen wie die Gesellschaft dazu heraus, sich auf jene Prinzipien, sowie kulturellen und moralischen Werte zu besinnen, die die Grundlage des sozialen Zusammenlebens bilden. Mehr noch, die Krise verpflichtet private Akteure und öffentliche Institutionen auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene dazu, ernsthaft über Regelungen zur Verhinderung zukünftiger Krisen nachzudenken .

Das 2013 veröffentlichte und nun ins Deutsche übersetzte Dokument der Päpstlichen Kommission Iustitia et pax greift die zentrale Frage auf: Wie kann angesichts der Globalisierung die internationale Finanzwirtschaft so geregelt werden, dass sie ihrer Aufgabe, der Förderung des Wohlstands der Nationen weiterhin gerecht werden? Wie können die vielfältigen Dysfunktionalitäten des Finanzsystems, die den Wohlstand gefährden, in Grenzen gehalten werden? Das Dokument gibt darauf die Antwort, dass es eine globale Ordnungsinstanz, eine politische Weltautorität, braucht. Aber wie kann diese, wenn auch Schritt für Schritt, verwirklicht werden?

Eintritt frei!