"Radikal.Sozial"

Die Wirtschaftsethischen Positionen von Papst Franziskus in Evangelii gaudium

Im Rahmen des Seminars „Solidarische Ökonomie“ luden das Institut für Sozialethik und die Österreichische Kommission Iustitia et pax zu einer Podiumsdiskussion:

am 14.01.2014, 18:30-20:00 / Hauptuniversität Wien

Am Podium diskutierten:

Prof. MMag. Dr. Ingeborg Gabriel (Sozialethik Wien)
GS Andreas Gjecaj (FCG, ÖGB)
CR MMag. Dr. Paul Wuthe (Kathpress)
Dir. Franz Küberl (Caritas)
GS Mag. Christoph Neumayer (Industriellenvereinigung)
Prof. Dr. Wilfried Stadler (Mitherausgeber „Die Furche“, WU)

Das neue Schreiben Evangelii Gaudium von Papst Franziskus löst eine Vielzahl von Reaktionen aus. Gerade in Wirtschaftsfragen erregt der brisante Text die Gemüter. „An der Wurzel verdorben“, der neue „Götze Geld“, die „Diktatur einer Wirtschaft ohne Gesicht“, „Wirtschaft tötet“ sind nur einige Kurzzitate, die uns einen Eindruck dieses explosiven Textes vermitteln können. Die ersten Reaktionen waren von enthusiastischer Zustimmung aber auch von Verständnislosigkeit bis Abwehr geprägt. Doch beides greift zu kurz: Der Text lädt zur ernsthaften Auseinandersetzung ein. Eine blinde Gläubigkeit in die Perfektion der sich selbst regulierenden Märkte ist heute selten geworden. Doch was kommt danach? Das Thema brennt und es bedarf der qualifizierten Auseinandersetzung. Dazu wollen wir mit dieser Veranstaltung einen Beitrag leisten.

Eintritt frei!

Die Furche

Zum Nachören:

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