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Die Leiterin des Instituts für Sozialethik und Direktorin von Iustita et Pax Österreich, Ingeborg Gabriel, nimmt in einem Interview der Zeitschrift Arbeit & Wirtschaft zu Neoliberalismus,Finanztransaktionssteuer, Politik und Moral Stellung.

Arbeit&Wirtschaft: Prof. Ingeborg Gabriel, Sie sind Leiterin des Instituts für Sozialethik und Herausgeberin des eben erschienenen Buchs „Solidarität in der Krise: Auf der Suche nach neuen Wegen“ – was bedeutet Solidarität für Sie?

Ingeborg Gabriel: Der Begriff Solidarität war die letzten Jahrzehnte unterbelichtet.
Wir haben auf Eigeninitiative, auf Individualisierung gesetzt, was eine gewisse Berechtigung hat, aber das muss ausbalanciert werden durch ein starkes Gefühl für den sozialen Zusammenhalt, und das heißt Solidarität. Solidarität kommt von in...

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Konzertierte Aktion 2012 von Justitia et Pax Europa

Die Konferenz Europäischer Justitia et Pax Kommissionen, ein Zusammenschluss aus 30 nationalen Kommissionen, zu denen auch die Österreichische Kommission Iustitia et Pax gehört, hat ihre Konzertierte Aktion 2012 gestartet „Invest in Young People to Combat Racism and Political Extremism“, mit der sie sich gegen Rassismus und politischen Extremismus in Europa wendet. Sie fordert einen entschiedenen Einsatz von Politik und Gesellschaft in Wirtschaft, Bildungseinrichtungen und Medien.

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Prof. Gabriel: "Kein Kampf der Religionen gegen die Moderne, sondern 
ein Kampf innerhalb der Religionsgemeinschaften um die Moderne"

Wien, 21.01.12 (KAP) Die globale Gültigkeit der Menschenrechte könne nur dann voranschreiten, wenn der Brückenschlag zwischen Menschenrechten und Religion gelingt. Das hat die Wiener Sozialethikerin Prof. Ingeborg Gabriel betont. Sie äußerte sich im Rahmen eines Vortrags im Wiener Juridicum. Die katholische Kirche habe hier beginnend mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-65) und der Anerkennung der Religionsfreiheit bzw. dem Bekenntnis zur UN-Menschenrechtserklärung ihre Hausaufgaben fürs Erste gemacht, andere Konfessionen und Religionen stünden hingegen noch vor Herausforderungen, so Gabriel, die konkret die orthodoxen Kirchen und den Islam ansprach.

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Vatikan unterstützt Finanztransaktionssteuer

In dem im Oktober 2011 präsentierten Iustitia-et-Pax-Dokument wird auch ein Vorgehen gegen Steueroasen und Off-Shore-Handelsplätze gefordert

Vatikanstadt 24.10.2011(KAP) Der Vatikan hat sich für eine grundlegende Reform des internationalen Finanzsystems, die Schaffung einer globalen Aufsichtsbehörde zur Regulierung der Kapitalmärkte und für die Finanztransaktionssteuer ausgesprochen. Es müsse eine Art "Globale Zentralbank" gegründet werden, die gegen unkontrollierbare "Schattenmärkte" vorgehe und für die Einhaltung ethischer Mindeststandards Sorge trage, heißt es in einem am Montag veröffentlichten Dokument des Vatikan. Das gut 40-seitige Schreiben des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden (Iustitia et Pax) trägt den Titel "Für eine...

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Jubiläumsfeier und Symposium 4.-5. Juni 2009, Wien

Zweitägige Jubiläumsveranstaltung 

Festgottesdienst mit Festakt  

Symposium "Weltordnungspolitik in der Krise. Perspektiven internationaler Gerechtigkeit"

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Hintergrundgespräch mit BM a.D. Dr. Helga Konrad

Donnerstag, 5. März 2009, 18.00-19.30 Uhr
Café Griensteidl (Karl Kraus Saal), Michaelerplatz 2, 1010 Wien

Begrüßung: Univ.-Prof. Mag. Dr. Ingeborg Gabriel, Direktorin, Iustitia et Pax
Moderation: Mag. Brigitte Krautgartner, Journalistin, ORF

Menschenhandel ist eine schwerwiegende Menschenrechtsverletzung, von der insbesondere Frauen und Mädchen betroffen sind. Laut Internationaler Arbeitsorganisation (ILO) werden jährlich 2,4 Millionen Menschen Opfer von Menschenhandel. 80 Prozent davon sind Frauen, 50 Prozent minderjährig.

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