Europäische Konferenz Berlin

Internationaler Workshop und Generalversammlung 2013 in Berlin

Vom 20. – 24. September 2013 hat die Europäische Konferenz Justitia et Pax einen Internationalen Workshop zum Umgang mit gewaltbelasteter Geschichte und Diktaturfolgen sowie ihre Generalversammlung 2013 durchgeführt.

Vom 20. – 24. September 2013 hat die Europäische Konferenz Justitia et Pax einen Internationalen Workshop zum Umgang mit gewaltbelasteter Geschichte und Diktaturfolgen sowie ihre Generalversammlung 2013 durchgeführt.

Im Rahmen des Workshops besuchten die Teilnehmenden die Gedenkstätten Sachsenhausen, Ho-henschönhausen und Normannenstrasse sowie die Stiftungen „Topographie des Terrors“ und „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ in Berlin. Ein abschließender symbolischer Akt fand in der Gedenkstätte Plötzensee sowie der Gemeinde Regina Martyrum statt. Die Teilnehmenden stellten in ihrer Abschlusserklärung fest, dass der Umgang mit den Wunden der Vergangenheit für alle eine Herausforderung darstelle, sei es auf der persönlichen, gesellschaftlichen oder nationalen Ebene. Offenheit zur selbstkritischen Analyse sei in diesem Prozess von zentraler Bedeutung. Die Kirche könne und solle in diesem Prozess eine wertvolle Rolle spielen, insbesondere wenn es um Fragen der Wahrheitsfindung, der Gerechtigkeit sowie der Solidarität mit den Opfern gehe.

Die Generalversammlung wählte Erzbischof Jean-Claude Hollerich (Luxemburg) für Oktober 2014 – bis Oktober 2016 zum Präsidenten sowie Prof. Ingeborg Gabriel (Wien) für die nächsten drei Jahre zur Vizepräsidentin der Europäischen Konferenz. Bischof William Kenney (Birmingham) wurde für ein weiteres Jahr als Präsident bestätigt.

Nach mehrjährigen Diskussionen beschloss die Generalversammlung, ein Ständiges Sekretariat bei der COMECE in Brüssel einzurichten. In den kommenden drei Jahren soll diese Lösung, die eine engere Kooperation mit der COMECE einschließt, erprobt werden. Stefan Lunte wird in den kommenden Jahren Generalsekretär der Europäischen Konferenz sei.